Reparaturen 2011
Contessa ist in See gestochen
Ja nun ist unsere Contessa weitestgehend wieder fit für die Saison.
Folgende Dinge sind gemacht worden:
- Bimini Gestänge - Stoff folgt in zwei Wochen
- Wassertanks sind neu incl. Anzeige
- Wasserschläuche und Hähne sind neu
- Motor Wartung ist erfolgt
- Trommel der Rollfock wurde neu gelagert
- Winschen gefettet
- Fallenstopper neu
- und vieles mehr
Aktuell ist sie unterwegs in den Gewässern vor Elba zu einem Prüfungstörn.
2. Woche
Die zweite Reparaturcrew waren Susanne, Sebastian, Rainer und Dixie. Die Übergabe der ersten Crew an die zweite Crew erfolgte am Sonntag. Susanne kam dann am Montag dazu. Hoch motiviert gingen die Arbeiten an Bord weiter. Die Deckenplatten wurden abmontiert, damit die Löcher für die neuen Fallstopper und die Umlenkrollen gebohrt werden konnten. Mit Sika eingedichtet wurde beides montiert. Dabei wurde ein Kabel mit beschädigter Isolierung entdeckt und auch gleich repariert.
Die zweite große Baustelle war die Erneuerung des Spülenbereichs. Schnell war klar, dass wir keine Melaminplatte in der geeigneten Stärke bekommen werden. Im Baumarkt gab es dann eine Buchenleimholzplatte. Nach dem Sägen und Bohren der Spülenausschnitte und Löchern für die Wasserhähne wurde die Platte mit Bootslack mehrfach über mehrere Tage lackiert. Die Trockenzeiten wurden dank der guten Idee von Dixie deutlich verringert. Eine Bugkabine und ein Heizlüfter dienten als staubfreie Trockenkammer.
Zwischendurch wurden kleinere Arbeiten wie z. B. das Warten der Luken, Warten und Fetten der Gasleitung, Fetten der Pole und Masseschiene, Polieren der Glocke etc. erledigt. Dem Biminifachspezialist wurden die Zeichnungen übergeben und diskutiert. Die maximale Höhe des größten Vereinsmitgliedes wurde auf 1,95 m festgelegt, damit konnte die Konstruktion beginnen. Der Tuchspezialist FASTELLI wurde über unsere Wünsche informiert und brachte auch gleich die reparierte GENUA mit.
In Gemeinschaftsarbeit wurde das achterliche Babystag an der Steuerbordseite erneuert.
Die Dirk wurde neu eingezogen. Hört sich zwar einfach an, aber es war ein Thema für zwei Tage, da sich die neue Dirk beim Einfädeln an der Mastspitze mehrfach verhakte. Rainer löste das Problem in dem er am nächsten Tag einen Ausflug zur Mastspitze unternahm und der neuen Dirk den richtigen Weg zeigte.
Susanne beschäftigte sich mit dem Aufräumen und Säubern der Schubs. Von jedem Schub wurde der Inhalt dokumentiert und fotografiert.
Zwischendurch und auch abends bei einem Gläschen Wein wurde poliert, gefachsimpelt und Ideen zur Lösung von Problemchen gesammelt.
Natürlich war auch einen Abend Sonnenuntergang am Strand bei Wein und Pizza ein absolutes Muss. Der Himmel hat Rainer mit einem aus Wolken geschriebenen "R" verabschiedet.
Die Trommel der Rollfock wurde demontiert. Die neuen Kugeln für die Lager wurden besorgt und eingesetzt. Am nächsten Tag wurde die Trommel der Rollfock wieder montiert und Rollfock aufgezogen.
Das Problem mit den Wassertanks sollte mit einem Stahlkorsett gelöst werden. Dazu wurden pro Tank zwei vierkant Stahlrohre mit Spanngurten über den Tanks befestigt. Das Aufblähen der Tanks konnte zwar deutlich verringert werden, aber er es führte auch bei dieser Maßnahme nicht zum gewünschten Erfolg. Jetzt konnte nur noch eine ultraschall Füllstandsanzeige das Problem lösen. Für die mitgebrachten Wasserstandsanzeigen hätten die Tanks angebohrt werden müssen, was aufgrund der Dehnung der Seitenwände des Tanks niemand an Bord hätte einbauen wollen.
Die vordere Lippklampe an der Steuerbordseite wurde abgebaut, als Original bei Italnautica bestellt und bezahlt, aber bis zur Neulieferung in vier Wochen wieder angebaut.
Ein Dankeschön an Dixie, der die Crew immer mit den leckersten Menus aus der Kombüsenbaustelle verwöhnt hat.
1. Woche
Die erste Reparaturcrew waren Andreas, Dieter und Markus. Mit dem Wagen haben wir zuerst die neuen Wassertanks in Karlsruhe abgeholt. Wenn man denkt man ist schon voll beladen und dann neben 6 Meter Teppich, einer Luke, Gepäck und einen Haufen Werkzeug noch 2 Wassertanks mit 1,3 m Länge ins Auto packen soll, dann gerät man schon an logistische Grenzen. Nichtsdestotrotz alles verpackt und nach gut 14 h Fahrt bei unserer Contessa angelangt.
Den ganzen Kram an Deck gehievt und nach einem bischen Schlaf mit den Reparaturen begonnen. Es gab eine Menge zu tun in und um der Contessa. So haben wir die neuen Wassertanks eingesetzt und mit entsetzen festgestellt, dass diese nach dem Befüllen mehr an Ballons als an Tanks erinnerten. Nach einigen Selbstzweifeln ob man denn in der Lage ist die 3 Anschlüsse an den Tanks richtig zuzuordnen kamen wir zu dem Schluss, dass die Tanks wohl einen massiven Konstruktionsfehler beinhalteten. Die Verschweißung der Tanks war wohl nicht ganz sinnvoll. Zwischen Winschen reparieren, Wasserhähnen in den Kabinen ersetzen, Bilgenschläuchen ersetzen und dem Wichtigsten, Seepferdchenhaken polieren, blieb denoch ein wenig Zeit sich auch mal Rom anzusehen.
Nebenbei war der Werftbetrieb um die Contessa im vollem Gange. So wurde ein großer! Autokran montiert um 3 Schiffe zu versetzen. Und dies direkt neben unseren Köpfen.
Die Woche verging wie im Flug und die nächste Reparaturcrew Rainer, Sebo und Dixie und Susanne landeten. Somit übergaben wir die Werkzeuge an die Folgecrew.























